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Lachende Patienten, unser Ziel!  

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Besuch von Schulkindern in der Praxis Früh übt sich, wer gerne kommen soll!

Zahnersatz
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Der "Echte" künstliche Zahn Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie seit vielen Jahren

Gold im Zahn, Glanz vergangener Zeit

goldfuellung1Schon 1450 legte der Italiener Giovanni d'Arcoli Füllungen aus Goldfolien, die bis heute für kleine Füllungen als sogenannte “Goldhämmerfüllung” noch angewandt wird. Diese sehr hochwertige Füllungsart wird jedoch nur von sehr wenigen Zahnärzten verwandt. Es ist eine ausgesprochene Liebhaberei. Hier wird nur von den Goldeinlagefüllungen den Inlays die Rede sein.Das Material ist über allen Zweifel erhaben. Auch die “alternativste Öko-Bio-Holzfüllung aus kontrolliertem Anbau" kann nicht besser sein. Paßform, Stabilität und biologische Verträglichkeit sind seit Jahrhunderten unübertroffen. Viele Jahrzehnte Erfahrungen bezeugen, daß es kaum ein haltbareres Füllungsmaterial gibt. Die Karies wird wie zuvor beschrieben entfernt. Der Zahnarzt nimmt einen Abdruck, den der Zahntechniker mit Gips ausgießt. Auf dieser Form wird die Füllung aus Wachs modelliert. Die Wachsform wird nach dem Gußprinzip der verlorenen Form in Gold überführt. Das Gußverfahren ist seit der Bronzezeit bekannt. 

 

Doch der Glanz, den ein Schmuckstück versprüht, ist im Mund nicht mehr gerne gesehen. Niemand will mehr "goldene" Zähne

Das Keramikinlay hat den Platz der Goldversorgung eingenommen. Wenn es nur wenig kosten darf, ist die Kunststoffüllung das Mittel der Wahl.

Die Zukunft

PraxisZukunftFerien auf dem Mond, Töpfern auf dem Mars,- die Zähne sind immer dabei.

Ob wir durch Genmanipulation neue Zahnanlagen schaffen oder durch geziehltes Knochenwachstum die Parodontose besiegen können, Zahnmedizin braucht nicht nur die Freiheit der Forschung, auch die finanzielle Freiheit den Fortschritt den Patienten zugute kommen zu lassen. Wenn bisher die sogenannten Kostendämpfungsgesetze die Möglichkeiten der Zahnmedizin einschränkten, so sind es nun die überzogenen Hygienevorschriften mit denen die Praxen bedroht werden.

Erst 1952 schaffte es die Politik, die Zahnheilkunde zu einem  wissenschaftlichen Fach werden zu lassen.

Die Zahl der zahnlosen Patienten ist rapide gesunken, die Kinder heute haben oft kariesfreie Gebisse  und Zahnextraktionen sind mittlerweile selten. Wir waren in den vergangenen dreißig Jahren sehr erfolgreich darin Zahnkrankheiten zu besiegen, werden wir uns das auch in nächsten Jahrzehnten leisten können?

Fortschritt oder Rückschritt?

Vielleicht “beamen” wir die Füllungen in Zukunft nicht schmerzlos in den Zahn, sondern das Rad der Geschichte wird zurückgedreht.

Billigzahnversorgung in Kettenpraxen?

Füllungen die schön weiß sind, nichts kosten und zwei Jahre halten?

Massenabfertigung der Patienten mit ständig wechselnden Ärzten?

Oder individuelle schonende Behandlung nach Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens?

Die Richtung gibt die Politik vor.

Zahnwelten

 Die Zähne tragen wir im Mund, sie sind nicht im Elfenbeinturm. Kultur, Lebensumstände und Moden bestimmen den Umgang mit Ihnen.

 

 

Weltwirtschaftskrise Foto DPA

 Bild dpa

 

Nach dem Krieg mußten die Patienten ein Brikett zur Behandlung mitbringen und die Vollprothese war die Regel für über 50jährige.

Heute fertigen wir nur noch selten Vollprothesen an und haben Probleme längere Behandlungen bei Ruheständlern zu planen,

da sie die günstigen Flugreiseangebote nützen wollen.

Wie sich auch die Zeiten ändern, wir werden uns bemühen Ihren Wünschen nachzukommen.

 

Das Lachen ist die schönste Kommunikationsform des Menschen ...

... erst recht wenn gepflegte Zähne dabei sichtbar werden. Der natürliche Zahn ist als Kunstwerk der Natur bisher nicht zu verbessern. Aber zu allen Zeiten versuchte der Mensch die Zähne zu verändern, einer Mode anzupassen oder eine Botschaft zu übermitteln.gold

Wie wäre es mit einem "Diamanten" auf dem Zahn? Ein "Saphir" oder ein schönes Goldsymbol. Einfaches Aufkleben genügt. Falls die Mode sich ändert - kein Problem, die Aufkleber lassen sich einfach entfernen. Eine harmlose Alternative zum Piercing wenn eine gute Zahnpflege die Anlagerung von Plaque an den Rändern des “Schmucks” verhindert.

Auch künstliche Zahnkronen lassen sich “verschönern”. Erlaubt ist was gefällt.
Schon in den alten Kulturen versuchte der Mensch durch Beschleifen der Zähnen ihnen eine andere Form zu geben.

Im 9. Jahrhundert v. Chr. trug dieser Maya den letzten Schrei des Zahnschmucks. Die Frontzähne waren beschliffen und in ihnen Inlays aus Halbedelsteinen eingelassen. Die ersten und sehr präzise hergestellten Zahnfüllungen.erste Inlays

 

 

In einigen Kulturen ist es heute noch üblich die Form der Zähne durch beschleifen zu verändern wie hier bei einem neunjährigen Mädchen eines brasilianischen Indianerstammes. Die Schädigung der Zahnnerven ist hierbei sehr wahrscheinlich.beschliffen

Der Klassiker: "Das Gebiß"

 

Vollprothese 13555581 XS

Das Unglück ist geschehen - es fehlen mehrere oder alle Zähne. Es sind Zahnlücken entstanden, die nicht mehr von Zähnen begrenzt sind. Eine Brücke mit einem Pfeiler vor und hinter der Zahnlücke kann den Zahnverlust nicht beheben. Ein Implantat kommt auch aus bestimmten Gründen nicht mehr in Frage. Es muß ein Zahnersatz hergestellt werden, der sich nicht nur auf den Zähnen sondern auf dem Gaumen bzw. Unterkiefer abstüzt. - Eine herausnehmbare Prothese.

Die ersten Konstruktionen finden sich, wie bereits erwähnt, schon bei den Ägyptern und Etruskern. Im 18. und 19. Jahrhundert bilden sich langsam die Formen der heutigen Prothesen heraus.

Unten eine japanisch Prothese aus Holz geschnitzt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts färbten die verheirateten Frauen Ihre Zähne allmorgendlich schwarz, daher hier die schwarzen Prothesenzähne, die der Prothesenträgerin das Zahnfärben ersparten.

japanZuerst Draht, später Metallklammern befestigen die Prothese an den noch vorhandenen Zähnen. Bei einfachen Prothesen ist das auch heute noch so. Links eine Prothese um 1880 gefertigt aus Gold und Kautschuk. Gold wird heute weiterhin verwendet, statt Kautschuk werden Acrylatkunststoffe verwendet.

Klammern an den vorhandenen Zähnen führen zu einer schnelleren Lockerung der Haltezähne. Der Sitz der Klammerprothesen ist meist nicht optimal und die Kariesentstehung wird durch die Klammern gefördert. Kosmetisch sind sie unbefriedigend. Da die Herstellungskosten jedoch niedrig liegen, spielen diese Prothesen im Bereich der staatlichen Gesundheitssysteme eine große Rolle.

Anstelle von Klammern wurden schon im letzten Jahrhundert Kronen zur Befestigung von herausnehmbaren Zahnersatz an noch vorhandenen Zähnen verwendet.

Ein gefrästes Lager, ein sogenanntes Geschiebe, ist an der Krone festgelötet. Das Gegenstück befindet sich an der herausnehmbaren Prothese und rastet beim Einsetzen ein. Alternativ gibt es sogenannte Teleskope, bei denen sich eine Krone an der Prothese befindet, die sich über ein dünnes Goldhütchen, das auf dem Zahn befestigt ist, schiebt. Durch die Reibung der parallel zueinander gefrästen Metallteile hält die Prothese fest im Mund.

gold2Eine andere Möglichkeit ist der Riegel, eine Methode, die zuverlässig nur wenige Zahnärzte und Techniker beherrschen. Hier wird die Prothese "abgeschlossen".
Auch wenn hier von Metallteilen und Gold die Rede ist, alle sichtbaren Elemente lassen sich mit Keramik oder zahnfarbenem Kunststoff so verdecken, daß Ihr Gegenüber nichts von einer Prothese ahnt.

Wenn keine Zähne mehr gerettet werden konnten, bleibt nur der Ersatz mit einer Vollprothese. Im 18. Jahrhundert nahmen die Patienten oft selbst einen Wachsabdruck von ihrem Kiefer und schickten diesen mit der Post zu einem Handwerker, der aus Elfenbein oder anderen Materialien eine Prothese schnitzte. Porzelanprothesen wurden in Meissen gefertigt. Aber erst der Kautschuk war ein preiswertes und gut zu verarbeitendes Material.

Heute versucht man mit verschiedenen Abdrucktechniken die Prothese wie eine Art Saugnapf zu fertigen, die sich im Munde des Patienten festsaugt.

Implantate geben aber erst richtigen festen Sitz. Alle anderen Lösungen sind nur lockerer Ersatz.

 

 


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