Gold im Zahn, Glanz vergangener Zeit

goldfuellung1Schon 1450 legte der Italiener Giovanni d'Arcoli Füllungen aus Goldfolien, die bis heute für kleine Füllungen als sogenannte “Goldhämmerfüllung” noch angewandt wird. Diese sehr hochwertige Füllungsart wird jedoch nur von sehr wenigen Zahnärzten verwandt. Es ist eine ausgesprochene Liebhaberei. Hier wird nur von den Goldeinlagefüllungen den Inlays die Rede sein.Das Material ist über allen Zweifel erhaben. Auch die “alternativste Öko-Bio-Holzfüllung aus kontrolliertem Anbau" kann nicht besser sein. Paßform, Stabilität und biologische Verträglichkeit sind seit Jahrhunderten unübertroffen. Viele Jahrzehnte Erfahrungen bezeugen, daß es kaum ein haltbareres Füllungsmaterial gibt. Die Karies wird wie zuvor beschrieben entfernt. Der Zahnarzt nimmt einen Abdruck, den der Zahntechniker mit Gips ausgießt. Auf dieser Form wird die Füllung aus Wachs modelliert. Die Wachsform wird nach dem Gußprinzip der verlorenen Form in Gold überführt. Das Gußverfahren ist seit der Bronzezeit bekannt. 

 

Doch der Glanz, den ein Schmuckstück versprüht, ist im Mund nicht mehr gerne gesehen. Niemand will mehr "goldene" Zähne

Das Keramikinlay hat den Platz der Goldversorgung eingenommen. Wenn es nur wenig kosten darf, ist die Kunststoffüllung das Mittel der Wahl.