"Sag mal mein Schatz, ...

alte zahnpflegefruehstueck... hast Du Dir heute morgen schon die Zähne geputzt?"

Sie werden eine solche Frage von Ihrem Partner wohl nicht gestellt bekommen. Man spricht nicht darüber.

Wenn Sie sie mit “Ja” beantworten können - noch schlimmer. Vor dem Frühstück, hopp, hopp, die Zähne putzen, essen und dann schnell zur Arbeit, das freut die Kariesbakterien!

Das Ziel muß sein diese Feinde auszuhungern. Also immer nach dem Essen den Bakterien die Nahrung entziehen - Zähne putzen!

Eins, zwei, drei, keine Zauberei - Ein sauberer Zahn wird nicht krank! Er bekommt auch keine Parodontose!

Zahnpflege wurde schon im alten Babylon betrieben. Auch der Zahnwurm wollte bekämpft werden.

Die Fasern eines Holzstabes, der an einem Ende flachgeklopft wird, dient seit über tausend Jahren in vielen Teilen der Welt als Zahnbürste. Weltweit werden über 175 verschiedene Pflanzenarten hierfür benutzt.

Am bekanntesten ist der "Zahnbürstenbaum Saladora persica" oder Arak im arabischen Raum. Einige andere Pflanzenarten haben neben dem Reinigungseffekt auch eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Selbst schmerzstillende Wirkstoffe wurden gefunden.

Gerätschaften zur Reinigung der Zähne gab es schon zu allen Zeiten. Zahnbürsten für die Hand oder elektrisch, Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten und was alles im Laufe der Jahrtausende erdacht wurde - alles funktioniert nur unter einer Voraussetzung: Sie müssen auch benutzt werden!

zahnbuersteDer Zauberstab hat Borsten!
Das persönliche Bemühen, unterstützt durch die Beratung des Zahnarztes und seiner Assistenten, ist die wichtigste Voraussetzung zur Verhinderung von 90 % aller Zahnerkrankungen. Fluoridierung der Zahnoberflächen, das Versiegeln der Zahnfissuren und das Einüben von Zahnreinigungsmaßnahmen sollte heute am Anfang aller zahnärztlichen Bemühungen stehen, um den Patienten vor Schaden zu bewahren. Alle Kunst der Zahnmedizin ist vergebens wenn keine ausreichende Mundhygiene betrieben wird.

Fluorhaltige Zahncreme, Fluorsalz oder andere Fluorpräparate “härten” den Zahnschmelz. Das Calcium der Zahnoberfläche wird gegen das säurestabile Fluor ausgetauscht.
Die modernen Behandlungsmethoden, wie die Klebetechniken von Füllungen oder Veneers, die Implantologie oder die Behandlung von Parodontose haben ohne erfolgreiche Prophylaxe keinen Erfolg.

Jahrzehntelange Zahncremewerbung hat nur einen geringen Erfolg gehabt. Nur das regelmäßige persönliche Gespräch mit individueller Beratung und Motivation bringt einen Erfolg in Prophylaxe und Therapie. Speicheltests können die Bakterienkonzentration und ansatzweise das Kariesrisiko bestimmen. Regelmäßige Prophylaxeübungen helfen das Ergebnis zu sichern. Im Rahmen eines Recall-Systems können wir Sie im Halbjahresrythmus anschreiben und einladen um das Gelernte zu vertiefen.